Sind wir Gefangene der Zeit?

Genieße deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst. ~Albert Einstein~

Zeit ist das einzige das unser Leben bestimmt und konstant beeinflusst, und sie ist das wertvollste das uns gegeben ist. Vom ersten Tag unserer Geburt läuft die Uhr, und mit jedem Tag der vergeht, tickt sie immer schneller. Es ist ein Trugschluß zu glauben wir hätten alle Zeit dieser Welt. Wir sind nur winzig kleine Rädchen in diesem universellen Uhrwerk. Morgen ist auch noch ein Tag, heißt es…entspannt so zu denken, aber eine Garantie dafür haben wir nicht. Gerne legen wir Wert auf die Jagd nach dem was sein könnte anstatt das zu akzeptieren was jetzt bereits ist. Dabei trägt das Jetzt bereits die Antwort auf das Morgen. Schenken wir somit dem eigentlichen Erlebnis im Jetzt mehr Aufmerksamkeit sind wir im Moment zeitlos. Ich finde das berauschend, aber geht das überhaupt, kann man konstant im Hier und Jetzt leben?

Ich habe es probiert, doch selbst als sogenannter #Spiritualgangster und Anhänger der Meditation ergab das irgendwie keine befriedigende Erfahrung. Letztendlich hab ich mich gefragt: „Wieso das überhaupt getrennt voneinander betrachten?“ Das Gestern und das Morgen sind untrennbar mit dem Heute verbunden und unterscheiden sich lediglich in der Bedeutung die wir ihnen geben. Ich brauche die Vergangenheit zum reflektieren, und das gelegentliche wandern in die Zukunft um bewusster im Heute zu leben und dementsprechend meine Träume umsetzen zu können. Ohne die Vergangenheit können wir nicht wachsen, und ohne die Zukunft gibt es keine Perspektiven. Das Heute erdet uns, aber zu gegebener Zeit ist es notwendig sich zu erinnern,  zu träumen um zu planen, und das Vergangene wahrzunehmen um das zu genießen was jetzt ist. Es erinnert mich dabei an die Jahreszeiten, jede Zeit hat ihren eigenen Zauber, das Entstehen, das Sein, und das Vergängliche, und dennoch verstehen wir den Sinn erst durch die wechselseitige Abhängigkeit dieser Zeitpunkte.

Zu einem gewissen Teil sind wir also gefangen in der Zeit, da wir die Zeit nicht einfach so per Kopfdruck stoppen können. Allerdings sind wir fähig sie frei zu nutzen indem wir Entscheidungen treffen und handeln. Wenn ich mich nun für oder gegen etwas entscheide, weil ich in diesem Moment glaube das es gut für mich ist, dann handele ich dementsprechend, ohne mir darüber den Kopf zu zerbrechen ob es gegebenenfalls der richtige Zeitpunkt ist. Das was zählt ist der Zeit/-Punkt den wir im Jetzt setzen, wir entscheiden wie. In dieser Phase, wenn wir den ‚Punkt‘ setzen, entstehen neue Wege und neue Möglichkeiten. Und dann geht es weiter, solange bis schließlich der Lauf der Natur über uns entscheidet.

Herzlichen Dank für Eure Zeit!

Peggy Gardot

PS: Wenn ihr den Beitrag gut findet freue ich mich über ein like, oder ihr schickt ihn einfach auf eine Zeitreise > einfach teilen bzw rebloggen. Danke ❤

 

|Ich musste mich leider dazu entscheiden die Kommentarfunktion aufgrund der DSGVO vorerst zu deaktivieren, da ich momentan weder ein Plugin zur Anonymisierung der Kommentare (IP-Adresse ausblenden) noch ein Plugin für eine DSGVO Checkbox nutzen kann. Danke für euer Verständnis.|

 

11 Kommentare

  1. Die Zeit.
    Wir meinen, sie zu erleben. Wir stellen uns vor, es gebe sie. Dabei sind wir immer jetzt. War denn gestern nicht? Wird denn morgen nicht sein?
    Meine Lösung: Sowohl als auch. Es gibt nur jetzt. Es gibt auch gestern und morgen.
    Klingt verrückt?
    Immer häufiger stosse ich auf das Sowohl als Auch – als Wahrheit.
    Gruss aus 28 Grad 🙂

    Gefällt 2 Personen

      1. Ja, ich geniesse jeden Tag, Peggy.
        Allerdings steigt auch immer mal eine Sehnsucht auf: Nach Frühlingsknospen, nach Herbstwald, nach unsern Wäldern sowieso.
        Wie sagte Grossmuetti? „Me cha nid alles haa.“

        Gefällt 1 Person

  2. Mein blog heißt facile“Es ist immer jetzt…“dein Beitrag beschreibt das zutreffend….Liebe Grüße Tete
    Wo auch immer wir mit unseren Gedankden sind- es passiert immer JETZT

    Gefällt 1 Person

  3. Möglicherweise denken wir Zeit immer noch zu linear. Das ist klar, weil die Uhr – die ich für eine sensationell gute Erfindung halte – uns diese Idee vorgibt. Zeit ist aber nicht die wie Perlen aufgereihte Schnur. Zeit ist wie ein ruckelnder Aufzug, der mal schneller und mal langsamer fährt und gelegentlich in Luftlöcher sackt. Wenn ich es schaffe, löse ich mich komplett vom Zeitgeschehen, und denke in konkreten Momenten, Aufgaben. Das kann ich nicht gut beschreiben, hilft aber, aus diesem Rädchen rauszukommen.

    Gefällt 1 Person

    1. Hi Stephanie, vielen dank für deinen Beitrag! Deine Ansicht find ich sehr interessant, „das lösen vom Zeitgeschehen“, ..ich verweile im Moment und überlege.. und vergesse dabei die Zeit um mich herum.. 🙂 ..ich denke du hast das sehr treffend beschrieben. ❤

      Liken

  4. Wie lebt man denn eigentlich (Zeit-) bewusster? Viele schieben ja auch ihr Leben in die Zukunft (Stichwort: Finanzielle Freiheit) und leben nicht im hier und jetzt, sondern in der vermeintlich besseren Zukunft. Ob das so gut ist?

    Aber man sollte wie oben schon geschrieben, viel bewusster im hier und jetzt leben denke ich.

    Gefällt 1 Person

    1. ja das stimmt 🙂 .. denke mal es ist wichtig nicht sein ganzes Leben zu verplanen, Zukunftsplanung ist wichtig, Perspektiven braucht jeder, aber genauso kann es hilfreich sein wenn man lernt zu improvisieren wenn Unvorhergesehenes auf einen einprasselt, und das passiert gerne und oft im Leben 🙂 . Dank dir für deinen Gedanken!

      Gefällt 1 Person

Kommentare sind geschlossen.